Freitag, 23. Juli 2021

HORSE & GOAT IN A STABLE about 1810 Fine Watercolour. British or possibly Circle of Johann Adam Klein

HORSE & GOAT IN A STABLE about 1810 Fine Watercolour. British or possibly Circle of Johann Adam Klein
Representation of a horse stable. View into a horse stable, in the middle of which a horse is shown from behind between two wooden pillars. The horse turns its head back to the viewer and stands on a brick floor. To the right of the horse is a goat. In the background there is a continuous feeding manger under a sloping roof. The composition is framed by a borderline drawn in black ink. Without artist signature. Very high quality work in the succession of the Dutch animal painters of the 17th century. Attribution to a, probably German, artist from the beginning of the 19th century. Johann Adam Klein (1792-1875), for example, created similar genres. On wove paper. Somewhat stained. Several water stains. Somewhat tanned. There is a minimal loss on the left edge. Verso small assembly remains in the two upper corners. The colors are slightly faded. Paper size 192 x 172 mm CV::HP::PS FULL ILLUSTRATED CATALOGUE Johann Adam Klein (1792 Nürnberg – 1875 München) Radierer, Maler und Lithograph. Klein nahm im Alter von 8 Jahren Zeichenunterricht bei Georg Christoph Bemmel, besuchte 1802 die Nürnberger Zeichenschule unter G. Ph. Zwinger, wo er nach Preisler‘schen Vorlagen und nach Stichen von J. E. Ridinger kopierte. 1805 kam er zu dem Kupferstecher Ambrosius Gabler in die Lehre, der ihn nach Antiken u. nach holländischen Radierungen des 17. Jhs. zeichnen und radieren ließ und in der Lithographie unterwies. Auch unternahm Gabler mit seinen Schülern Wanderungen in die Umgebung Nürnbergs, um sie zum fleißigen Studium der Natur anzuregen. Klein, dessen Begabung für die Tierzeichnung Gabler frühzeitig erkannte, wurde von ihm studienhalber oft auf Viehmärkte geschickt. Bei dem Kunsthändler Frauenholz sah Klein Aquarelle von Wilh. v. Kobell, die großen Eindruck auf ihn machten, u. die er mit Erlaubnis Kobells kopierte. Nach dem Tode seiner Mutter zog er 1811 nach Wien, um sich an der dort. Akademie weiter auszubilden. Er befreundete sich mit Bartsch, Füger, Molitor u. vor allem mit Joh. Georg Mansfeld, der mit ihm Reisen machte u. ihm Gönner in den Wiener Adelskreisen verschaffte. Von 1817 ab wurde Klein durch den französ. Botschafter Marquis de Caraman u. den Fürsten Metternich unterstützt. Auch König Maximilian von Bayern nahm sich seiner an. Metternich schickte ihn nach Ungarn, wo er auf Gütern und Gestüten Pferdestudien machte. 1818 unternahm er mit Erhard, Welker und d. Gebrüdern Reinhold eine Reise nach Salzburg u. ins Salzkammergut; während die andern von dort nach Italien weiterzogen, ging Klein nach München, wo er 7 Monate weilte und mit Wagenbauer, Heß u. Quaglio verkehrte. Nach kurzem Aufenthalt in Nürnberg machte er sich dann im August 1819 ebenfalls auf den Weg nach Italien u. gelangte über die Schweiz, Mailand u. Bologna nach Rom. Hier traf er in der Gesellschaft Erhards mit Koch u. Reinhart zusammen. Auch Gottfr. Schadow u. Vogel von Vogelstein lernte er kennen u. besuchte mit ihnen Neapel. Nach 2 Jahren kehrte er über Venedig und Tirol nach Nürnberg zurück. 1823 heiratete er hier Karoline Wüst, nach deren Tod (13.7.1837) er nach München übersiedelte u. dort 1839 die Witwe d. Kupferst. Wolf heiratete. – Kleins ausgesprochen zeichnerische Begabung wirkt sich in Richtung jener programmlosen, realistischen Landschaftskunst aus, die kurz nach 1800 als Reaktion gegen die pathetische Auffassung des heroischen Landschaftsstiles zur Geltung kam. Er war ein biederer Kleinstadtbürger mit ausgeprägtem Wirklichkeitssinn, den er in seiner Jugend, auf seinen vielen Wanderungen u. seinen Reisen unermüdlich zeichnend betätigte. Ländliche Szenen aller Art, in denen er sich der Wiedergabe von Pferden u. Haustieren mit besonderer Liebe widmete, machen den Hauptteil seines Werkes aus. Daneben stehen historisch interessante militärische Begebenheiten aus der Zeit der Freiheitskriege, die er beim Durchzug der Russen in Nürnberg, beim Wiener Kongreß und am Rhein zu beobachten Gelegenheit hatte, Darstellungen fremdländischer Volkstypen sowie die naturgetreuen Bildnisse seiner Freunde u. Bekannten. (Dr. A. Heymann, Wien, besitzt einen Band mit 106 Porträtzeichnungen Kleins aus den Jahren 1816/47.) Der Hauptreiz der graphischen Blätter Kleins besteht in der Schlichtheit ihrer Konzeption. Die vor der Natur angefertigten Zeichnungen, nach Ort u. Datum ihrer Entstehung meistens genau bezeichnet, werden unverändert auf die Platte übertragen, erhalten aber durch geschickte Kombinierung verschiedener Landschaftsausschnitte den Charakter einheitlich geschlossener Kompositionen. Jede Einzelheit ist als Form- u. Farbwert genau fixiert u. in scharfer linearer Begrenzung festgelegt. Die so entstandenen Blätter, Tagebuchillustrationen vergleichbar, stehen vermittelnd zwischen der Malerei u. der Graphik des frühen 19. Jahrhunderts: Sie tragen den Charakter von Gemälden, bewahren aber doch die Intimität ihrer Gattung. Das graphische Oeuvre Kleins – von Jahn sehr genau katalogisiert – umfasst 366 Nummern. Es enthält außer Radier. u. Lithogr. Atzdrucke und Blätter in Aquatinta-, Kreide- u. Schabmanier. Sehr häufig u. aus allen Perioden vorkommend sind seine Neujahrsvignetten. Auch Umrißblätter, wie sie das Biedermeier zu kolorieren liebte, kommen öfters vor. Die spätestdatierte Radierung Kleins: Münchener Bierwagen beim Sterneggerkeller, entstand 1862. Mit graph. Arbeiten ist K. besonders gut vertreten im Kupferstichkab. des German. Nat.-Mus. in Nürnberg (über 400 Bl.), in der Handzeichn.-Sammlg der Nationalgal. Berlin (23 Zeichn.), im Leipziger Kupferst.-Kab. (31 Zeichn.), in d. Wiener Albertina u. in d. Kupferst.-Sammlg Main2 (400 Drucke). Eine Auswahl s. Radier. (100 Bl.) erschien im Verlag der Zeh‘schen Buchhandlung in Nürnberg (1844/48); eine Neuausgabe von Christian Siegm. Zindels „Der Eislauf oder das Schrittschuhfahren. Ein Taschenbuch für Jung und Alt, Nürnberg 1825. Mit 6 Kupfern von J. A. K.“ wurde von der Reichsdruckerei in Berlin als Jahresgabe für den Freundeskreis der Staatl. Kunstbibl. Berlin 1925 veranstaltet. (Quelle: Thieme-Becker)
cf. POLYGRAPHICUM https://sites.google.com/site/peintresgraveurs/klein YOLA

Shipwrecks in Florida Waters A Billion Dollar GraveYard by Robert F. Marx

Donnerstag, 22. Juli 2021

EVERBEACH Art WINDOWS www.polygraphicum.de 1980 polygraficum 2021 Peter A. Helm Eberbach ISRAEL MAYER HAUS 1 AM SYNAGOGENPLATZ

János Nagy Balogh (1874-Budapest-1919)
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CHODOWIECKI Eau-forte Etching Radierung 1785/1800 Lasst ihn schlafen, er hat schon lange genug für uns gewacht BAUER 2040 ENGELMANN 948 WORMSBÄCHER p.219

CHODOWIECKI Etching 1788/1800 Lasst ihn schlafen, er hat schon lange genug für uns gewacht BAUER 2040 ENGELMANN 948 WORMSBÄCHER p.219 Nicht im Katalog 48 JENS HEINER BAUER Preußen und Chodowiecki , Hannover Frühjahr 2001
Ba. 2040 / E. 948 - 1800 ZIETHEN AN DER TAFEL FRIEDRICH'S II. SCHLAFEND Friedrich der Große sitzt mit drei Generälen an einem Tisch und zeigt auf den rechts sitzenden eingeschlafenen Ziethen. Hinter dem Stuhl des Königs stehen zwei Kammerhusaren. Rechts und links hinter den Stühlen zwei Lakaien. Rechts weiter hinten sieht man noch die Rücken von zwei weiteren Bedienten. An der Wand wahrscheinlich französische Kupferstiche. - Friedrich sagt zu seinen Tischgenossen: 'Laßt ihn schlafen, er hat lange genug für uns gewacht' Ziethen wurde am 24.5.1699 geboren , war also schon ein sehr alter Mann, als er mit dem König tafelte. Er war 1744 im zweiten Schlesischen Krieg, durch einen Ritt mit seinem Regiment durch die österreichischen Stellungen berühmt geworden. (Ziethen aus dem Busch). Auch im Siebenjährigen Krieg hatte er sich vielfach bewährt, 1760 entschied er den Sieg bei Torgau. Friedrich hat dem alten Ziethen bis zu dessen Ende eine Freundschaft bewahrt. Dieser starb nur wenige Monate vor seinem König am 27.1.1786 - Unten links 'gezeichnet und geäzt von D. Chodowiecki A(nn)o 1788' Unten rechts 'und ausgeführt Ao 1800 sechs monat vor seinem Ende zu haben bei den Erben.' Das Gegenstück hierzu ist auf Ba. 1225/1226 / E. 565/566 Elisabeth Wormbächer 1988
Nach Chodowiecki 1787 Johann Heinrich Klinger Nürnberg (1766 - 1789) Nürnberg, 7. April 1787 polygraficum 1980-2021 polygraphicum FULL ILLUSTRATED ONLINE CATALOGUE acquaforte aguafuerte akwaforta eau-forte etching ets radierung WEB ARCHIVES www.polygraphicum.de RADIERUNG YOLA

Mittwoch, 21. Juli 2021

FRANCESCO BARTOLOZZI 1728-1815 d'après Le Guerchin J. BOYDELL LONDON 1764

FRANCESCO BARTOLOZZI d'après Le Guerchin
FRANCESCO BARTOLOZZI d'après Le Guerchin Breast portrait of a young man. The youth stands in half profile to the left and turns his head to the right. He wears the Italian fashion of the early baroque with a fur-trimmed cape. In the lower left corner is the name of the creator of the composition Guercino (1591-1666). In the lower right corner is the printed signature of the engraver Francesco Bartolozzi (1728-1815). From a series published by John Boydell in London in 1764 with etchings based on compositions by Guercino, which were created by various engravers. De Vesme and Calabi 2174. On laid paper with watermark: crowned coat of arms with a lily and appendix indistinct letters. With a circumferential plate edge. Somewhat stained. Somewhat foxed. Lightly tanned. Verso small assembly remains in the two upper corners. Fine impression. Papersize 323 x 266 mm Plate Dimensions 252 x 197 mm cf. SAUR BBI, SAUR AKL, Th-B., Nagler, Le Blanc, Heller-Andresen cf. BRITISH MUSEUM cf. THE MET MUSEUM NYC cf. CHRISTIE'S SALE

Dienstag, 20. Juli 2021

Peter Helm Sites 20/7/2021 Gsearch. About 56.000.000 Results (0,42 seconds). 21/7/2021 Gsearch .About 77.400.000 Results (0,51 seconds) 0700POLYGRAF BLOG No.450 . 2021

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FONTAINEBLEAU Hand Coloured Peep Box Copper from two plates by PIERRE AVELINE the ELDER Publisher N. de Poilly Paris c. 1680 https://sites.google.com/site/peterhelmsachverstaendiger/peep-box-copper?authuser=0

FONTAINEBLEAU Hand Coloured Peep Box Copper from two plates by PIERRE AVELINE the ELDER Publisher N. de Poilly Paris c. 1680
18th Century Proscenium sheet published in Paris from the mid-18th century, recombined from two original etchings from around 1680 with contemporary hand-colouring Incompletely erased plate address of Pierre Aveline the Elder FONTAINEBLEAU c. 1680 BY PIERRE AVELINE THE ELDER 1656-1722 Publisher Nicolas de Poilly. Paris (1627-1696) IFF 15-109 https://sites.google.com/site/peterhelmsachverstaendiger/peep-box-copper?authuser=0