Sonntag, 16. August 2026
LF/VM 1684 Effigies 365
EUROPEAN MASTERPRINT 1684
ALLEGORIE LA FAGE PORTRAIT
Allegoria con Glorificazione del Pittore
Raymond de la Fage
'EFFIGIES RAYMUNDI LA FAGE GALLI DELINEATORIS CELEBERRIMI, DEFUNCTI ANNO M.DC.LXXXIV. ÆTATIS XXVIII. CORN. VERMEULEN SCULP. A PARIS CHEZ IEAN VAN DER BRUGGEN RUE ST. IACQUES AU GRAND MAGAZIN. C.P.R.
Cornelis Martinus Vermeulen
(Cornel. Vermeulen Sculp.)
nach/da/d'après/after
Raymond (de) La Fage
Bei Jan Vander Bruggen. Paris M.DC.LXXXIV.
Radierung/acquaforte/eau-forte/etching
Bütten 444x313mm
443x312mm IM/TC
ALTMONTIERT auf weißem Sammlungsbogen in Royal-fol
Hs. Annotationen u.a. Mit Zahlendreher ‚1648‘ . Recte 1684
Wurzbach II, p.777, Nr.19
‚Raymond La Fage. Allegorie. Gr. fol‘
Nagler , Bd.XX, p.120, Nr.33
Le Blanc, tome IV, p.110, no.36
Sehr gut erhalten/bien conservé
Schöner Abdruck/belle epreuve
In diesem guten Zustand recht selten.
En cette condition assez rare.
Weitere Fotos gerne auf Anfrage
cf. Exemplar in Albertina Klebeband
cf. Esemplare Calcografia italiana
Allegoria con Glorificazione del Pittore
Raymond de la Fage
EFFIGIES RAYMUNDI LA FAGE GALLI
DELINEATORIS CELEBERRIMI (da stampa)
Editore Gerhard Valk (1651-1652/ 1726)
‚Raccolta dei MIGLIORI DISEGNI.di
RAIMOND LA FAGE INCISI…
Misure: mm 443x312
Misure foglio: mm 520x387
Materiale technicus: acquaforte/bulino
Stato di conservazione: buono
Bibliografia:
NAGLER G.K., NEUES ALLGEMEINES KÜNSTLER-LEXIKON, 33, V. 20 p. 120, 1835-52
LE BLANC C., MANUEL DE L'AMATEUR D'ESTAMPES, 36, V. 4 p. 110, 1854-59
Samstag, 15. August 2026
PP 1786 LF 595/795
Peter Helm
to helmhelm
Polygraphicum
Peter August Helm
Lindenstraße 1
D-69412 Eberbach am Neckar
Musée Raymond Lafage
9, Place Paul Saissac
81319 Lisle-sur-Tarn
France
ANGEBOT freibleibend / OFFRE sans engagement
EUR 595,00
Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit biete ich Ihnen freibleibend an für EUR 595,00
Bei Ankaufinteresse erbitte ich Ihren verbindlichen schriftlichen Bescheid.
Mit besten Empfehlungen
Peter A. Helm
cf. ebay 795)
EUROP. MASTERPRINT 1786
BACCHANAL (Bacchus&Ariadne)
bacchanal-mit-satyrn-und-nymphen-bacchus-und-ariadne‘
Das Fest der Satyrn und Nymphen
Ein klassisches Bacchanal (ein rauschhaftes, antikes Fest zu Ehren des Weingottes Bacchus mit Gefolge, Satyrn und Mänaden)
Marie Catherine Prestel 1786
(Nürnberg 1747-1794 London)
Schmidtsches Kabinett
Nr.26
Links unten im Bildbereich der Platte
‚Prestel : sc. 1786‘
PRESTEL, Johann Gotlieb (1739-1808). Dessins des meilleurs Peintres des Pais-Bas, d'Allemagne et d'Italie; du Cabinet de Monsieur Gérard Joachim Schmidt.Hambourg
Feine Aquatinta Radierung in Lavismanier.
Auf Bütten.
260x405mm (IM/TC, without Legend below)
265x412mm (Laid Paper)
In gleicher Größe gearbeitet
Nach der FederZeichnung von Raymond Lafage c.1680
268x420mm
(heute in der Albertina.Wien befindlich)
Foto 2 zeigt die Original Zeichnung von
Raymond La Fage in schwarz/braun in der Albertina.Wien
Foto 3 ein Detail einer anderen Arbeit von La Fage als Symbol der Zeichenkunst
Beide abgebildeten Objekte sind nicht Bestandteil dieses Angebotes.
Foto 1 ist ein Detailfoto und zeigt den linken unteren Ausschnitt mit der Signatur in der Platte.
Weitere Fotos gerne auf Anfrage.
Sehr guter Zustand.
Schöner Abzug
Ohne die Legende
‚Dessin de Remond La Fage/Du Cabinet de S.A.S. Monseig. le Prince
Charles de Ligne à Brüxelle‘/ H.S.H. excud./ M. Cath. Prestel Sc.
(Sign. im Blatt ‚Prestel : sc. 1786‘)
Die Zeichnung stammte aus der Kunstsammlung (Cabinet) seiner durchlauchtigsten Hoheit (Son Altesse Sérénissime) des Fürsten Charles-Joseph von Ligne und befindet sich heute in der Albertina in Wien
Scene:
‚In der Szene befinden sich zahlreiche Satyrn, Bacchantinnen und Putti, die sich den Freuden eines Bacchanals hingeben. Die Satyrn, durch ihr Bockgeweih und die Pferdefüße deutlich zu erkennen, geben sich der Musik und den Frauen hin. Im Mittelgrund liegt eine Dame auf einer Art Chaiselongue und lässt sich eine Weinschale reichen. Rechts von ihr sind weitere Satyrn zu sehen, ein anderer spielt auf einem Horn. Der vordere Bildstreifen wird von einer tanzenden Gruppe rechts und einer sich ausruhenden Gruppe links eingenommen. Im Hintergrund wird die Szenerie von einem Pavillion abgeschlossen, dessen Flachdach durch eine Ballustrade mit darunter liegendem Gebälk mit ionischen Säulen gestützt und auf beiden Seiten von Weinlauben gerahmt wird.‘ C.S.
Schweighofer, München 2003,
Das druckgraphische Werk der Maria Catharina Prestel ( 1747-1794)
Nr.27 ‚wurde 1786 im Schmidtschen Kabinett als Nr. 26 veröffentlicht‘
Weigel, 1865, S.75, Nr.114, 26; S.338, Nr.4089
Nagler 116*
*unter J.T. Prestel
Collection: Düsseldorf Kunstmuseum Graph. Sammlung Inv. Nr. KA(FP)12927(D)
26,5x40,9cm ( beschnitten)
Äußerst selten
Nur 160 Exemplare gedruckt,
cf. Arthur Hind
cf. Expo Kunsthalle Karlsruhe 2026
Details zum Objekt:
Bacchanal mit Satyrn,Nymphen,Bacchus&Ariadne
La Fage c.1680 Prestel 1786
Radierung, Rouletten- und Crayon-Manier für Linien sowie Aquatinta (mit mehreren Ätzvorgängen) zur Nachahmung der Pinselwäschung.(Lavis)
Pl. 26
‚Bacchanale‘
Dessin aujourd‘hui dans l‘Albertina.Vienne
bacchanal-mit-satyrn-und-nymphen-bacchus-und-ariadne
Dessin de Raimond (de) La Fage (26,8 x 42 cm)
Du Cabinet de S.A.S. Monseig. le Prince Charles de Ligne à Brüxelle:
Gravé d‘après le Dessin de Remond La Fage de mème Grandeur Par Marie Catherine Prestel 1786
‚Prestel : sc. 1786‘
260x405mm (IM/TC, without Legend below)
265x412mm (Laid Paper)
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RRR
Only 160 exemplaires Printed (cf. Hind)
Seulement 160 exemplaires imprimé (cf. Brunet)
European Masterprint
Executed in Frankfurt/Main or Nürnberg
‚Published by Artaria&Comp. Vienna 1779‘
Published by the Prestel Werkstatt.Nürnberg 1779 (Selbstverlag)
‚Das Fest der Satyrn und Nymphen‘*
Etching & Aquatint in Lavis Manner
Royal Quer Folio
‚Prestel : sc. 1786’ (Marie Catherine Prestel)
Nürnberg 1747-1794 London
after Raymond La Fage Drawing c. 1680
L‘isle sur Tarn-1656-1684-Lyon
Collection Prince Charles-Joseph de Ligne. Bruxelles 1735-1814
Schmidtsches Kabinett Hamburg (30 Blatt)
Gérard Joachim Schmidt.Kaufmann & Sammler
1742-1801
De la plus Grande Rareté
Very scarce
Äußerst selten
Nagler Nr.116 *
Die Zeichnung stammte aus der Kunstsammlung (Cabinet) seiner durchlauchtigsten Hoheit (Son Altesse Sérénissime) des Fürsten Charles-Joseph von Ligne und befindet sich heute in der Abertina in Wien
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Schweighofer 2003, Nr.27
27
Nach Raymond LaFage (1565-1684)
Das Bacchanal, 1786
Schmidtsches Kabinett, Nr. 26
Radierung nach einer Federzeichnung
Abb. Nr. -
26,5 x 40,9 cm (beschnitten)
N° 26/ Dessin de Remond la Fage/ Du Cabinet de S. A.S. Monseig. le Prince Charles de Ligne à Brüxelle./ H.S.H. excud./ M. Cath. Prestel sc. (signiert im Blatt „Prestel: sc 1786")
Das „Bacchanal" ist eine Radierung nach einer Zeichnung des Franzosen Raymond LaFage (1656-1684) und wurde 1786 im Schmidtschen Kabinett als Nr. 26 veröffentlicht.
Auf der im Querformat wiedergegebenen Szene befinden sich zahlreiche Satyrn, Bacchantinnen und Putti, die sich den Freuden eines Bacchanals hingeben. Die Satyrn, durch ihr Bockgeweih und die Pferdefüße deutlich zu erkennen, geben sich der Musik und den Frauen hin. Im Mittelgrund liegt eine Dame auf einer Art Chaiselongue und lässt sich eine Weinschale reichen. Rechts von ihr sind weitere Satyrn zu sehen, ein anderer spielt auf einem Horn. Der vordere Bildstreifen wird von einer tanzenden Gruppe rechts und einer sich ausruhenden Gruppe links eingenommen. Im Hintergrund wird die Szenerie von einem Pavillion abgeschlossen, dessen Flachdach durch eine Ballustrade mit darunter liegendem Gebälk mit ionischen Säulen gestützt und auf beiden Seiten von Weinlauben gerahmt wird.
Der skizzenhafte, unruhige Duktus in der Ausführung entspricht der gewissen Leichtigkeit des ganzen Treibens, obwohl so viele Figuren mit ihren verschiedenen Tätigkeiten wiedergegeben werden.
Während die Landschaft im Hintergrund lediglich mit einigen wenigen Umrisslinien skizziert wird, scheint der mit langen Strichen ausgeführte Pavillion dem bunten Treiben der zahlreichen Gäste einen Ruhepunkt zu verleihen. Durch die Radierung war es möglich, der spontanen unruhigen Linienführung LaFages Folge zu leisten und einen authentischen Eindruck der Zeichnung zu vermitteln.
DÜSSELDORF, Kunstmuseum, Graphische Sammlung Inv. Nr. KA (FP) 12927 (D)
WEIGEL, 1865, S. 75, Nr. 114, 26; S. 338, Nr. 4089
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