LF/VM 1684 Effigies 365

EUROPEAN MASTERPRINT 1684 ALLEGORIE LA FAGE PORTRAIT Allegoria con Glorificazione del Pittore Raymond de la Fage 'EFFIGIES RAYMUNDI LA FAGE GALLI DELINEATORIS CELEBERRIMI, DEFUNCTI ANNO M.DC.LXXXIV. ÆTATIS XXVIII. CORN. VERMEULEN SCULP. A PARIS CHEZ IEAN VAN DER BRUGGEN RUE ST. IACQUES AU GRAND MAGAZIN. C.P.R. Cornelis Martinus Vermeulen (Cornel. Vermeulen Sculp.) nach/da/d'après/after Raymond (de) La Fage Bei Jan Vander Bruggen. Paris M.DC.LXXXIV. Radierung/acquaforte/eau-forte/etching Bütten 444x313mm 443x312mm IM/TC ALTMONTIERT auf weißem Sammlungsbogen in Royal-fol Hs. Annotationen u.a. Mit Zahlendreher ‚1648‘ . Recte 1684 Wurzbach II, p.777, Nr.19 ‚Raymond La Fage. Allegorie. Gr. fol‘ Nagler , Bd.XX, p.120, Nr.33 Le Blanc, tome IV, p.110, no.36 Sehr gut erhalten/bien conservé Schöner Abdruck/belle epreuve In diesem guten Zustand recht selten. En cette condition assez rare. Weitere Fotos gerne auf Anfrage cf. Exemplar in Albertina Klebeband cf. Esemplare Calcografia italiana Allegoria con Glorificazione del Pittore Raymond de la Fage EFFIGIES RAYMUNDI LA FAGE GALLI DELINEATORIS CELEBERRIMI (da stampa) Editore Gerhard Valk (1651-1652/ 1726) ‚Raccolta dei MIGLIORI DISEGNI.di RAIMOND LA FAGE INCISI… Misure: mm 443x312 Misure foglio: mm 520x387 Materiale technicus: acquaforte/bulino Stato di conservazione: buono Bibliografia: NAGLER G.K., NEUES ALLGEMEINES KÜNSTLER-LEXIKON, 33, V. 20 p. 120, 1835-52 LE BLANC C., MANUEL DE L'AMATEUR D'ESTAMPES, 36, V. 4 p. 110, 1854-59

Samstag, 15. August 2026

PP 1786 LF 595/795

Peter Helm to helmhelm Polygraphicum Peter August Helm Lindenstraße 1 D-69412 Eberbach am Neckar Musée Raymond Lafage 9, Place Paul Saissac 81319 Lisle-sur-Tarn France ANGEBOT freibleibend / OFFRE sans engagement EUR 595,00 Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit biete ich Ihnen freibleibend an für EUR 595,00 Bei Ankaufinteresse erbitte ich Ihren verbindlichen schriftlichen Bescheid. Mit besten Empfehlungen Peter A. Helm cf. ebay 795) EUROP. MASTERPRINT 1786 BACCHANAL (Bacchus&Ariadne) bacchanal-mit-satyrn-und-nymphen-bacchus-und-ariadne‘ Das Fest der Satyrn und Nymphen Ein klassisches Bacchanal (ein rauschhaftes, antikes Fest zu Ehren des Weingottes Bacchus mit Gefolge, Satyrn und Mänaden) Marie Catherine Prestel 1786 (Nürnberg 1747-1794 London) Schmidtsches Kabinett Nr.26 Links unten im Bildbereich der Platte ‚Prestel : sc. 1786‘ PRESTEL, Johann Gotlieb (1739-1808). Dessins des meilleurs Peintres des Pais-Bas, d'Allemagne et d'Italie; du Cabinet de Monsieur Gérard Joachim Schmidt.Hambourg Feine Aquatinta Radierung in Lavismanier. Auf Bütten. 260x405mm (IM/TC, without Legend below) 265x412mm (Laid Paper) In gleicher Größe gearbeitet Nach der FederZeichnung von Raymond Lafage c.1680 268x420mm (heute in der Albertina.Wien befindlich) Foto 2 zeigt die Original Zeichnung von Raymond La Fage in schwarz/braun in der Albertina.Wien Foto 3 ein Detail einer anderen Arbeit von La Fage als Symbol der Zeichenkunst Beide abgebildeten Objekte sind nicht Bestandteil dieses Angebotes. Foto 1 ist ein Detailfoto und zeigt den linken unteren Ausschnitt mit der Signatur in der Platte. Weitere Fotos gerne auf Anfrage. Sehr guter Zustand. Schöner Abzug Ohne die Legende ‚Dessin de Remond La Fage/Du Cabinet de S.A.S. Monseig. le Prince Charles de Ligne à Brüxelle‘/ H.S.H. excud./ M. Cath. Prestel Sc. (Sign. im Blatt ‚Prestel : sc. 1786‘) Die Zeichnung stammte aus der Kunstsammlung (Cabinet) seiner durchlauchtigsten Hoheit (Son Altesse Sérénissime) des Fürsten Charles-Joseph von Ligne und befindet sich heute in der Albertina in Wien Scene: ‚In der Szene befinden sich zahlreiche Satyrn, Bacchantinnen und Putti, die sich den Freuden eines Bacchanals hingeben. Die Satyrn, durch ihr Bockgeweih und die Pferdefüße deutlich zu erkennen, geben sich der Musik und den Frauen hin. Im Mittelgrund liegt eine Dame auf einer Art Chaiselongue und lässt sich eine Weinschale reichen. Rechts von ihr sind weitere Satyrn zu sehen, ein anderer spielt auf einem Horn. Der vordere Bildstreifen wird von einer tanzenden Gruppe rechts und einer sich ausruhenden Gruppe links eingenommen. Im Hintergrund wird die Szenerie von einem Pavillion abgeschlossen, dessen Flachdach durch eine Ballustrade mit darunter liegendem Gebälk mit ionischen Säulen gestützt und auf beiden Seiten von Weinlauben gerahmt wird.‘ C.S. Schweighofer, München 2003, Das druckgraphische Werk der Maria Catharina Prestel ( 1747-1794) Nr.27 ‚wurde 1786 im Schmidtschen Kabinett als Nr. 26 veröffentlicht‘ Weigel, 1865, S.75, Nr.114, 26; S.338, Nr.4089 Nagler 116* *unter J.T. Prestel Collection: Düsseldorf Kunstmuseum Graph. Sammlung Inv. Nr. KA(FP)12927(D) 26,5x40,9cm ( beschnitten) Äußerst selten Nur 160 Exemplare gedruckt, cf. Arthur Hind cf. Expo Kunsthalle Karlsruhe 2026 Details zum Objekt: Bacchanal mit Satyrn,Nymphen,Bacchus&Ariadne La Fage c.1680 Prestel 1786 Radierung, Rouletten- und Crayon-Manier für Linien sowie Aquatinta (mit mehreren Ätzvorgängen) zur Nachahmung der Pinselwäschung.(Lavis) Pl. 26 ‚Bacchanale‘ Dessin aujourd‘hui dans l‘Albertina.Vienne bacchanal-mit-satyrn-und-nymphen-bacchus-und-ariadne Dessin de Raimond (de) La Fage (26,8 x 42 cm) Du Cabinet de S.A.S. Monseig. le Prince Charles de Ligne à Brüxelle: Gravé d‘après le Dessin de Remond La Fage de mème Grandeur Par Marie Catherine Prestel 1786 ‚Prestel : sc. 1786‘ 260x405mm (IM/TC, without Legend below) 265x412mm (Laid Paper) ~~~~~~~~~~~~~~~ <•> ~~~~~~~~~~~~~~~~~ RRR Only 160 exemplaires Printed (cf. Hind) Seulement 160 exemplaires imprimé (cf. Brunet) European Masterprint Executed in Frankfurt/Main or Nürnberg ‚Published by Artaria&Comp. Vienna 1779‘ Published by the Prestel Werkstatt.Nürnberg 1779 (Selbstverlag) ‚Das Fest der Satyrn und Nymphen‘* Etching & Aquatint in Lavis Manner Royal Quer Folio ‚Prestel : sc. 1786’ (Marie Catherine Prestel) Nürnberg 1747-1794 London after Raymond La Fage Drawing c. 1680 L‘isle sur Tarn-1656-1684-Lyon Collection Prince Charles-Joseph de Ligne. Bruxelles 1735-1814 Schmidtsches Kabinett Hamburg (30 Blatt) Gérard Joachim Schmidt.Kaufmann & Sammler 1742-1801 De la plus Grande Rareté Very scarce Äußerst selten Nagler Nr.116 * Die Zeichnung stammte aus der Kunstsammlung (Cabinet) seiner durchlauchtigsten Hoheit (Son Altesse Sérénissime) des Fürsten Charles-Joseph von Ligne und befindet sich heute in der Abertina in Wien ~~~~~~~~~~~~~ <•> ~~~~~~~~~~~~~~ Schweighofer 2003, Nr.27 27 Nach Raymond LaFage (1565-1684) Das Bacchanal, 1786 Schmidtsches Kabinett, Nr. 26 Radierung nach einer Federzeichnung Abb. Nr. - 26,5 x 40,9 cm (beschnitten) N° 26/ Dessin de Remond la Fage/ Du Cabinet de S. A.S. Monseig. le Prince Charles de Ligne à Brüxelle./ H.S.H. excud./ M. Cath. Prestel sc. (signiert im Blatt „Prestel: sc 1786") Das „Bacchanal" ist eine Radierung nach einer Zeichnung des Franzosen Raymond LaFage (1656-1684) und wurde 1786 im Schmidtschen Kabinett als Nr. 26 veröffentlicht. Auf der im Querformat wiedergegebenen Szene befinden sich zahlreiche Satyrn, Bacchantinnen und Putti, die sich den Freuden eines Bacchanals hingeben. Die Satyrn, durch ihr Bockgeweih und die Pferdefüße deutlich zu erkennen, geben sich der Musik und den Frauen hin. Im Mittelgrund liegt eine Dame auf einer Art Chaiselongue und lässt sich eine Weinschale reichen. Rechts von ihr sind weitere Satyrn zu sehen, ein anderer spielt auf einem Horn. Der vordere Bildstreifen wird von einer tanzenden Gruppe rechts und einer sich ausruhenden Gruppe links eingenommen. Im Hintergrund wird die Szenerie von einem Pavillion abgeschlossen, dessen Flachdach durch eine Ballustrade mit darunter liegendem Gebälk mit ionischen Säulen gestützt und auf beiden Seiten von Weinlauben gerahmt wird. Der skizzenhafte, unruhige Duktus in der Ausführung entspricht der gewissen Leichtigkeit des ganzen Treibens, obwohl so viele Figuren mit ihren verschiedenen Tätigkeiten wiedergegeben werden. Während die Landschaft im Hintergrund lediglich mit einigen wenigen Umrisslinien skizziert wird, scheint der mit langen Strichen ausgeführte Pavillion dem bunten Treiben der zahlreichen Gäste einen Ruhepunkt zu verleihen. Durch die Radierung war es möglich, der spontanen unruhigen Linienführung LaFages Folge zu leisten und einen authentischen Eindruck der Zeichnung zu vermitteln. DÜSSELDORF, Kunstmuseum, Graphische Sammlung Inv. Nr. KA (FP) 12927 (D) WEIGEL, 1865, S. 75, Nr. 114, 26; S. 338, Nr. 4089