Hints
on
Rembrandt by Rembrandt
by
Peter A.Helm
Fine Oil on Canvas/Stretcher
Gilt Frame
After the Orig. Rembrandt Painting in Berlin-Dahlem
cf.
'Rembrandt Selbst'
1991 stieß der Augsburger Kunsthistoriker Claus Grimm nach der Analyse von Röntgenaufnahmen beider Gemälde die Diskussion an. Grimm fand auf dem Nürnberger Porträt eine Reihe von Hinweisen auf eine Erarbeitung des Gemäldes, die sich durch Übermalungen erster Versuche mit einer verbesserten Darstellung auszeichnete. Demgegenüber fanden sich auf der Version im Mauritshuis keine Pentimenti.[24] 1998 wurde unter dem Haager Porträt durch eine Infrarotreflektographie eine detaillierte Vorzeichnung nachgewiesen, die für Rembrandt völlig atypisch ist. Offenbar war von der Nürnberger Version eine Schablone abgenommen worden, mit der die Haager Vorzeichnung angefertigt wurde. Das veranlasste die Organisatoren der Ausstellung Rembrandt by himself in der Londoner National Gallery und im Mauritshuis, das Nürnberger Bild als Original und das des Mauritshuis als Kopie zu betrachten.[25][26] Auch das Rembrandt Research Project revidierte seine Zuschreibungen. Dazu trug bei, dass Rembrandts Selbstporträt mit Barett im Indianapolis Museum of Art als Original identifiziert wurde, während die früher als Original geltende Kopie im MOA-Kunstmuseum in Atami, Japan nunmehr als Kopie betrachtet wird. Es bestand aber nie ein Zweifel, dass die Porträts in Atami und Den Haag von derselben Hand stammen. Es spricht einiges für Gerard Dou als Maler, eine förmliche Zuschreibung fand jedoch bislang nicht statt.
HOMMAGE
an
Prof. Dr. Claus Grimm
Augsburg Konstanz München
'Herr Helm, Sie brauchen sich nicht warm anziehen'
'Herr Helm kann ja noch ein Gutachten nachliefern'
IHK AKADEMIE MÜNCHEN2002
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