Montag, 2. November 2026
Peter August Helm on JDH JAMES DUFFIELD HARDING (Deptford 1798 - 4.12.1863 Barnes) and his Innovations in Lithography , such as lithotint procedure
blogspot 4206 / 2.11.2026
1834 erfand Harding das „Lithotint-Verfahren" oder die Anwendung der Aquatinta auf dem Stein.
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Harding, James Duffield, engl. Maler, Zeichner und Lithograph, geb. 1798 in Dept-ford, † 4. 12. 1863 in Barnes.
Sohn des Zeichenlehrers J. H., der ein Schüler von Paul Sandby war und 1800-1808 in der Londoner Royal Academy Ansichten von der Themse und der Isle of Wight ausstellte; + 1846. H. lernte bei seinem Vater und bei S. Prout, sowie bei dem Stecher J. Pye, und stellte schon 1811—18 in der Londoner Royal Academy gezeichnete Ansichten aus Kent aus (später erst wieder 1843-58, zumeist Olbilder wie „Die Hochalpen bei Como", 1848; Angers an der Loire", 1844; Schaffhausen" (1855 in Paris
Mention Hon.J)
Von 1818 an war er Aussteller
in der Old Water Colour Society, 1820 ihr Associate, 1821 Vollmitglied. 1846 trat er aus, um für die Royal Academy zu kandidieren; als dies erfolglos blieb, kehrte er 1857 zurück.
Häufige Studienreisen an den Rhein, in die Schweiz und nach Frankreich und Italien (seit
1824)
lieferten Harding unerschöpfliches Material nicht nur für die Ausstellungen, sondern auch für die Tätigkeit, die ihm am nächsten lag, den Zeichenunterricht (richtiger die Ausbildung von Zeichenlehrern) und die Lithographie; hier liegt seine bleibende Bedeutung.
Seine Farben sind nicht frei von Härte.
1822 erschienen
seine ersten Lithographien
(u. a. ,Greenwich Hospital" und Dover") in dem Sammelwerk „Britannia Delineata", zusammen mit
seinem Lehrer Prout, Westall und Hullmandel, bei
Rodwell & Martin.
Es folgten: Views of Pompeji"
nach W. Light 1828;
Subjects from the Works of R. P. Bonington", in 4 Quartbänden 1829/30 für die Kunsthandlung J. Carpenter; Gothic Ornaments", nach Pugin 1821;
„Antiquities of Ireland", nach R. Newenham
1830;
,Costumes of the French Pyrenees" nach Johnston 1830.
Auf eigenen Skizzen beruhen eine Reihe Landschaftslithographien der 30er Jahre
(Liste bei Roget),
gesammelt unter dem Titel:
„Sketches at Home and abroad"
50 Lithographien, 1836;
„Harding's Portfolio", 1837, und Park and Forest" 1841.
Reine Unterrichtsbücher sind:
,The Use of the Lead Pencil", 1834 (1846, 1854);
Principles and Practice of Art", 1845; „Lessons on Art", 1849 (1854);
„Lessons on Trees", 1852;
,The Lithographic Drawing Book for 1832"
und die folgenden Jahre bis zu seinem Tode (bei Ackermann & Co., Tilt, Bogue,
Winson & Newton).
1834 erfand er das „Lithotint-Verfahren" oder die Anwendung der Aquatinta auf dem Stein.
Eine Anzahl engl. Museen bewahren seine Aquarelle; Ruskin nennt (Modern Painters,
1898) H. nächst Turner den besten Meister des Baumschlages; für heutige Augen erscheinen seine miterst wieder 1843-58, zumeist Olbilder wie „Die Hochalpen bei Como", 1848; Angers an der Loire", 1844; Schaffhausen" (1855 in Paris
Mention Hon.J)
Von 1818 an war er Aussteller
in der Old Water Colour Society, 1820 ihr Associate, 1821 Vollmitglied. 1846 trat er aus, um für die Royal Academy zu kandidieren; als dies erfolglos blieb, kehrte er 1857 zurück.
Häufige Studienreisen an den Rhein, in die Schweiz und nach Frankreich und Italien (seit
1824) lieferten H. unerschöpfliches Material nicht nur für die Ausstellungen, sondern auch für die Tätigkeit, die ihm am nächsten lag, den Zeichenunterricht (richtiger die Ausbildung von Zeichenlehrern) und die Lithographie; hier liegt seine bleibende Bedeutung.
Seine Farben
sind nicht frei von Härte.
1822 erschienen
seine ersten Lithographien (u. a. ,Greenwich Hospital" und Dover") in dem Sammelwerk „Britannia Delineata", zusammen mit
seinem
Lehrer Prout, Westall und Hullmandel, bei
Rodwell & Martin.
Es folgten: Views of
Pompeji" nach W. Light 1828; Subjects from the Works of R. P. Bonington", in 4 Quartbänden 1829/30 für die Kunsthandlung J. Car-penter; Gothic Ornaments", nach Pugin 1821;
„Antiquities of Ireland", nach R. Newenham
1830;,Costumes of the French Pyrenees" nach Johnston 1830. Auf eigenen Skizzen beruhen eine Reihe Landschaftslithographien der 30er Jahre (Liste bei Roget), gesammelt unter dem Titel: „Sketches at Home and abroad"
50 Lithographien, 1836; „Harding's Portfolio", 1837, und Park and Forest" 1841. Reine
Unterrichtsbücher sind: ,The Use of the Lead Pencil", 1834 (1846, 1854); Principles and Practice of Art", 1845; „Lessons on Art", 1849 (1854); „Lessons on Trees", 1852; ,The Lithographic Drawing Book for 1832" und die folgenden Jahre bis zu seinem Tode (bei Ackermann & Co., Tilt, Bogue, Winson & Newton).
1834 erfand er das „Lithotint-Verfahren" oder die Anwendung der Aquatinta auf dem Stein.
Eine Anzahl engl. Museen bewahren seine Aquarelle;
Ruskin nennt
(Modern Painters,1898)
Harding nächst Turner den besten Meister des Baumschlages; für heutige Augen erscheinen seine mit unendlichem Fleiß zusammengetragenen Studien etwas ermüdend bei aller Vielseitigkeit.
Roget, Hist. of the Old Water Colour Soc.
I u. II (1891).
- Graves, Dict. of Artists,
1895 ; d e r s., Roy. Acad., III; d e r s., Brit. Instit.;
der s., Loan Exhibitions. - Dict.
Nat. Biogr.
XXIV 336.
- Redgrave, Dict. of Artists,
1878. — The Art Journal 1864 p. 39 fl. (Nekro-log). - Portfolio 1880 p. 29 ff. (W. Walker).
- Ottley, Dict. of Paint., 1875.
— Catal.: Tate Gall., Vict. and Albert Mus.; Wallace Coll.;
Nat. Gall. of Scotland, Edinburgh; Glasgow;
Leicester; Sunderland; Rochdale. — Ausst. Katal.:
Expos. Centenaire de la Lithogr. Paris 1895;
Intern. Ausst. f. Buchgew. Leipzig 1914; Cr"
1914. — Universal Catal. Books on Art unendlichem Fleiß zusammengetragenen Studien etwas ermüdend bei aller Viel-seitigkeit.
Roget, Hist. of the Old Water Colour Soc.
I u. II (1891).
- Graves, Dict. of Artists,
1895 ; d e r s., Roy. Acad., III; d e r s., Brit. Instit.;
der s., Loan Exhibitions. - Dict.
Nat. Biogr.
XXIV 336.
- Redgrave, Dict. of Artists,
1878. — The Art Journal 1864 p. 39 fl. (Nekro-log). - Portfolio 1880 p. 29 ff. (W. Walker). - Ottley, Dict. of Paint., 1875. — Catal.: Tate
Gall., Vict. and Albert Mus.; Wallace Coll.;
Nat. Gall. of Scotland, Edinburgh; Glasgow;
Leicester; Sunderland; Rochdale. — Ausst. Katal.:
Expos. Centenaire de la Lithogr. Paris 1895;
Intern. Ausst. f. Buchgew. Leipzig 1914; Coblenz 1914. — Universal Catal. Books on Art
(South Kensington Museum. London),
Suppl. 1877. -
Mirreur, Dict. d. Ventes d'Art III (1911).
Willis.
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{Zitiert aus Thieme-Becker
Künstlerlexikon Band XVI, p.26-27)
Band 15 Herausgegeben von Ulrich Thieme und *Fred C. Willis
Band 16 Herausgegeben von Hans Vollmer
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